Sandra Brose | Leipzig

Johann Kresniks: „Goya“
Volksbühne Berlin, ca. 1995
Ich bin 15 Jahre alt

Bis heute sehe ich die Körper (Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne) ich atme den Tanzboden, fühle die Brutalität, höre Äxte schlagen, sehe blauen Nebel – so viel Blut. Überall Haare und Holz…

Nach dieser rauschhaften Ergriffenheit, einer Begegnung mit Anderweltlichkeit werde ich immer wieder suchen. Ich wusste: ich brauche Kunst zum Leben. Sie (er)nährt mich und erzählt mir alles über das Menschsein.